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Kein Theater am Theater

Feierabend. Es regnet in Strömen. Belper Open-Air Theater ist angesagt. Die Organisatoren behalten sich jeweils eine Absage vor bei miesem Wetter. Heute, es ist ja Premiere, wollen sie es wagen. Es ist mein Vater, der mich überredet hat, da hinzugehen. Ich bin nicht Journalistin, sondern im Gymer. Eine Theaterkritik schreiben soll ich. Es regnet aber. Trotzdem packe ich meine Kamera ein. Fotografieren macht mir grosse Freude. Ich mache mich auf den Weg. Im knallgelben Regenmantel. Beim Schloss angekommen, bekomme ich meinen Eintritt gratis (kein Presse-Ausweis). Ich probiere, mich unter die Leute zu mischen. Aber da sind gar nicht so viele… Das Wetter hat wohl schon von vornerein viele dazu gebracht, zuhause zu bleiben. Für mich machen die anwesenden Leute den Eindruck, als würden sie sich alle schon kennen – wie eine eingeschworene Gesellschaft kommt es mir vor. Doch man sollte sich ja nie nur auf den ersten Eindruck verlassen. Peter Wüthrich, der hier alles organisiert, bietet mir eine kleine Backstage-Führung. So habe ich die Gelegenheit, mit den Schauspielern zu sprechen. Später rede ich auch mit der Freundin von einem der Schauspieler, es entwickelten sich spannende Gespräche. Schliesslich wird das Theater abgesagt, der Regen ist zu stark. Der Herr im Titelbild rechts wäre aber bereit gewesen. Ich bin schon enttäuscht. Ich bin ja gekommen, um die drei Kurztheaterstücke von Curt Goetz zu sehen. Aber die Absage tut der Stimmung da hinter dem Schloss keinen Abbruch. Es wird munter weiter gegessen und getrunken. Wahrscheinlich mehr, als wenn das Theater stattgefunden hätte. 

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Der verregnete Sommer zwang Katharina nicht in die Knie

Von Gabriel Berger. Aktualisiert am 19.08.2014

Obwohl es an 13 von 22 Vorstellungen teils kräftig regnete, blicken die Stäffisburger Spil-Lüt auf ein erfolgreiches Freilichttheater «Katharina Knie» zurück.

 

Eine der Schlüsselszenen im Stück «Katharina Knie»: Katharina Knie (gespielt von Katharina Amrein) am Sterbebett ihres Vaters, des Zirkusdirektors Karl Knie (Daniel Niedermann).
Bild: zvg

«Während der fünfwöchigen Spielzeit habe ich die Inszenierung nur leicht verändert. Das ist meist ein gutes Zeichen.» Regisseur Peter E. Wüthrich windet den Darstellerinnen und Darstellern des Freilichttheaters «Katharina Knie» ein Kränzchen. Sie seien ein tolles Ensemble gewesen und hätten durchs Band weg «gut bis sehr gut» gespielt – und dies bei nicht immer einfachen Bedingungen. Am Samstag führten die Stäffisburger Spil-Lüt das Stück von Carl Zuckmayer über einen Wanderzirkus (wir berichteten) das letzte Mal auf.

 

13 Aufführungen verregnet

Der überdurchschnittlich nasse Sommer machte den Spil-Lüt, die dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern, das Leben schwer. An 13 von 22 Vorstellungen regnete es – und dies teilweise heftig. Abgebrochen wurde das Stück trotzdem nie. Das Ensemble habe sich dagegen gewehrt, auch wenn es an einigen Abenden grenzwertig gewesen sei, so der Regisseur. «Nebst dem Regen waren auch die für die Jahreszeit kühlen Temperaturen ein Problem. An der Premiere hatten wir beispielsweise etwa 10 Grad», blickt Wüthrich zurück. Erkältungen und Blasenentzündungen bei den Darstellern seien die Folge gewesen; sie hätten aber auf die Zähne gebissen.

 

Auslastung bei 73 Prozent

Die oftmals unsichere Wetterlage führte dazu, dass Theaterbesucher kurzfristig Umbuchungen vornahmen oder gar nicht erst erschienen. Unter dem Strich haben sich rund fünftausend Personen «Katharina Knie» angesehen. Die Auslastung lag bei 73 Prozent. Kann damit ein Defizit abgewendet werden? «Es sind zwar noch nicht alle Rechnungen eingetroffen, aber wir dürfen auf eine schwarze Null hoffen», hält Wüthrich fest. Auch die Gastronomie habe unter der nasskalten Witterung gelitten: «Wenn es regnet, gehen die Leute nach dem Stück gleich wieder heim, anstatt miteinander anzustossen.»

Als «absoluten Glücksfall» bezeichnet Peter E. Wüthrich das Engagement von Viktor Kopatchinsky, der «Katharina Knie» musikalisch untermalte. Der Stargast aus Moldau habe wohl den einen oder anderen Besucher zusätzlich angelockt. Auch Kopatchinsky machte das Regenwetter zusehends zu schaffen, so Wüthrich: «Er ist mittlerweile zurück in Wien und erholt sich von einer Grippe.» (Berner Zeitung)

 

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ThZ-Juni-2014
ThZ-Juni-2014

Spil-Lüt vereienen Theater und Zirkus

Von Gabriel Berger. Aktualisiert am 04.04.2014

Sechs Jahre nach der letzten Freilichtaufführung laden die Stäffisburger Spil-Lüt wieder in den Park der Villa Schüpbach. Zwischen Anfang Juli und Mitte August wird «Katharina Knie» gezeigt.

 

Freilichttheater "Katharina Knie" der Stäffisburger Spil-Lüt: (v.l.) Die beiden Hauptdarsteller Daniel Niedermann und Katharina Amrein posieren mit der Projektleitung um Fred Blum, Markus Peter und Peter E. Wüthrich vor dem Spielort Villa Schüpbach. Vorne kniend: Margrit Dähler, Elisabeth Stadler und Susanne Brügger von der Projektleitung.
Bild: Patric Mani

«Ein Freilichttheater lebt heutzutage nicht zuletzt von der Ambiance.» Alfred Blum weiss, wovon er spricht. Der Kassier und Laiendarsteller der Stäffisburger Spil-Lüt gehört seit der Vereinsgründung im Jahr 1984 zur Theatergruppe. Heuer feiern die Spil-Lüt ihr 30-jähriges Bestehen – Grund genug, wieder einmal mit der etwas grösseren Kelle anzurichten. Sechs Jahre nach dem Stück «Hinter den sieben Gleisen» wagt sich das Ensemble im Sommer 2014 an die nächste Freilichtaufführung, die fünfte insgesamt.

Tiefgründig und doch lustig

An der nötigen Ambiance wird es im Park der Villa Schüpbach, wo bereits das letzte Freilichttheater gezeigt wurde, kaum mangeln. Und auch das ausgewählte Stück verspricht – im wahrsten Sinn des Wortes – magische Momente: Die Spil-Lüt haben sich für «Katharina Knie» von Carl Zuckmayer entschieden.

Die Geschichte spielt in den 1920er-Jahren im Wanderzirkus von Karl Knie. «In der bunten, schillernden Welt von Akrobatik und Clownerie beginnt sich ein Familiendrama abzuzeichnen», heisst es im Stückbeschrieb. In einer politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeit entscheidet sich nämlich Knies begabte Tochter Katharina für ihren eigenen Lebensentwurf, der kein vagabundierendes Artistenleben vorsieht, sondern das beschauliche Bild der Frau eines Landwirtes.

Müssen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer also eher auf ein trauriges Theaterstück einstellen? «Das kann man so nicht sagen. Es ist sicher eine tiefgründige Geschichte, aber sie enthält auch lustige Elemente», erklärt Margrit Dähler. Sie gehört wie Alfred Blum zur sechsköpfigen Projektleitung.

Gleicher Regisseur wie 2008

Für die Hauptrolle konnten die Spil-Lüt, die auf eigene und «auswärtige» Darsteller setzen, Katharina Amrein gewinnen. «Sie ist einerseits Theaterpädagogin, war aber auch bereits mit dem Zirkus Harlekin unterwegs», sagt Blum. «Sie passt also ideal zu diesem Stück.» Als Regisseur engagierten die Stäffisburger Spil-Lüt wiederum Peter E.Wüthrich, der schon bei «Hinter den sieben Gleisen» für die Inszenierung verantwortlich zeichnete. «Wir waren sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, daher haben wir ihn wieder angefragt», hält Blum fest. Für die Gastronomie wiederum beauftragte der Theaterverein die Stiftung Transfair.

Um die Zirkusatmosphäre noch zu verstärken, sollen jeweils vor und nach der Vorstellung Jongleure, Clowns oder Zauberer auf dem Gelände ihre Kunststücke präsentieren. Hierfür suchen die Stäffisburger Spil-Lüt interessierte Artisten, die an einzelnen oder mehreren Aufführungstagen auftreten möchten.

22 Vorstellungen geplant

Premiere feiern wird «Katharina Knie» am Mittwoch, 9.Juli. Bis und mit 16.August sind 22 Vorstellungen vorgesehen. Der Vorverkauf startet am 22.April (vgl. Hinweis am Textende). Pro Aufführung hat es auf der Tribüne Platz für 280 Personen. Alfred Blum spricht von einem «ambitionierten Projekt», hat aber auch ein klares Ziel vor Augen: «Wir wollen dem Publikum, das sich schon lange nach einer neuen Freilichtaufführung erkundigt hat, ein tolles Erlebnis bieten.» (Thuner Tagblatt)

 

Belp

ThZ Dezember 2013
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derBelper, Oktober 2013
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GantrischPost, November 2015
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derBelper, November 2013
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Freilicht Königsfelden AG

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Grenchen

Als Leiter der Gesamtschule für Theater Grenchen: Interview auf dem Marktplatz von Grenchen
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Grenchner Tagblatt 10.03.2011
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Grenchner Tagblatt 2011
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